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RIS Web- & Software Development - Problem: Kostenfreier Versand

Problem: Kostenfreier Versand

Kostenfreier Versand beim Onlineshopping? Na klar! So denken jedenfalls die meisten Online-Shopper hierzulande. Fast jeder der im Netz seine Einkäufe erledigt, erwartet vom Händler nichts anderes, als einen kostenlosen Versand der bestellten Waren. Zumindest ab einem bestimmten Bestellwert.

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Aber was bedeutet das für die Händler?

Nichts Gutes; wer trägt die Kosten des Shippings? Die einzige Möglichkeit liegt dann darin, es in das Produkt einzupreisen. Kleineren Händler bleibt hier wohl auch nichts Anderes übrig. Die Großen unter den Onlinehändlern haben viel Kapital durch Investoren oder nehmen beim Hersteller so große Mengen ab, dass der Stückpreis so niedrig ist, um problemlos dem Kunden den „kostenfreien Versand“ auf das Produkt aufzubrummen. Auch durch die hohen Absatzzahlen oder Premiumabonnements fällt es den Großen immer noch leichter, Gratisversand anzubieten.

Aber auch die Riesen in der Branche haben zu kämpfen. Amazon zum Beispiel erhöhte unlängst den Mindestbestellwert für den Gratisversand, andere ziehen nach.

Laut Umfragen ist der Gratisversand beim Kunden beliebter als das problemlose Zurücksenden der Ware oder die Lieferung innerhalb eines Tages.

Woher kommt diese Erwartungshaltung des Kunden?

Kunden im Onlinehandel wurden ganz einfach durch die Handelsgiganten im Internet Anfang der 90er Jahre verwöhnt. Zu dieser Zeit wurde zum ersten mal kostenfreier Versand angeboten. Es war damals auch noch etwas günstiger, ein Paket zu versenden, zudem wurde auch nur ein drittel von dem versendet, was heute versendet wird. Die Shopper haben sich im Laufe der Zeit daran gewöhnt und wie der Mensch nun mal so ist, mag er sich nicht umgewöhnen.
Ein großes Problem für den kleinen oder mittleren Onlinehändler. Der Kann hier nicht mithalten und bleibt oft auf der Strecke. Nur Nieschenshops, welche Produkte anbieten, die Amazon und Co nicht anbieten, haben hier noch Chancen.

Kostenfreier Versand durch andere Methoden

Da Groß und Klein dasselbe Problem haben, bleibt beiden nur ein Ausweg. -> Den Kunden zu sensibilisieren, dass der Versand für den Händler nicht kostenlos ist, und er den Gratisversand verbunden mit einem guten Angebot nicht realisieren kann. Einfachere und schnellere Methoden entwickeln, das Paket einfacher zum Kunden zu bringen, wäre auch eine Option. Hierfür eignen sich Packstationen oder Paketshops, in denen der Kunde das Paket selbst abholt.

Auf lange Frist wird dem Kunden aber nichts Anderes übrig bleiben, als sich „wieder“ daran zu gewöhnen, dass der Versand einfach kostet. Das liegt aber ganz alleine an den Großen Onlinehändlern, ob sie weiterhin Gratisversand anbieten oder nicht. Fällt der Gratisversand beim Großen weg, hat der Kunde keine Wahl und lässt den kleinen damit wiederum eine große Chance zum Überleben.

Haben Sie die richtige Strategie? Die Logistik beim Onlinehandel ist wohl die größte Herausforderung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen.

 

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