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Haben Sie ein Mahnwesen?

Ein Drittel aller Unternehmer hat kein Mahnwesen. Gibt es nichts Ärgerlicheres für einen Händler im Netz, als seinem Geld hinterher zu laufen? Laut Schätzungen beläuft sich der Wert der nicht bezahlten Waren im Internet auf rund eine Milliarde Euro.

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Die häufigsten Gründe für Kunden nicht zu zahlen

  • Überschuldung
  • Engpässe
  • Vergesslichkeit

Mehr als die Hälfte der nicht bezahlten Rechnungen könnte allein durch ein vernünftiges Mahnwesen wegfallen.

Deshalb ein vernünftiges Mahnwesen, aber wie?

Für kleine bis mittlere Unternehmen würde es schon helfen, „Kauf auf Rechnung“ oder das Lastschriftverfahren abzuschaffen. Es gibt genügend Bezahlmöglichkeiten im Onlinehandel, so dass man sich die oben genannten Zahlungsmöglichkeiten sparen könnte. Von PayPal über Sofortüberweisung, bis hin zu Kreditkarten gibt es genügend Möglichkeiten, die für Kunden ausreichen sollten. Ist dieser nicht „flüssig“, wird er bei der Bezahlung sofort abgewiesen. Die Ware verlässt so erst gar nicht das Lager. Weiterhin gibt es Möglichkeiten der Bonitätsprüfung des Kundens direkt beim Kauf. Über verschiedenste Plugins und Anbieter kannn dies leicht für den Onlinehändler realisiert werden.

Auf Automatisierung setzen!

Moderne ERP-Systeme und die meisten Onlineshop-Systeme besitzen ein integriertes automatisiertes Mahnwesen. Ganz einfach erkennt das System, ob eine Rechnung überfällig ist oder nicht. Ist sie überfällig, wird vollautomatisch eine Mahnung an den Kunden versandt. Die einzige Aufgabe des Onlinehändlers ist es hier, auf die Zahlungseingänge zu achten. Sogar dies ist mittlerweile über diverse Banking-Programme automatisch möglich.

Es ist nicht immer gleich notwendig, ein Inkassounternehmen zu beauftragen. Es kostet Zeit und Geld. Die Kundenbeziehungen werden dadurch massiv gestört. Lieber ein ordentliches Mahnwesen als gleich zu den schweren Geschützen greifen.

Wie sieht es mit der juristischen Seite aus?

Rechtsprechungen lassen eine pauschale Mahngebühr von bis zu 2,50 € zu. Geht die ganze Sache vor Gericht, dürfen angefallene Kosten, speziell Gerichtsgebühren, berechnet werden.

Sollte ein Inkassobüro damit beauftragt werden, dürfen auch diese Kosten auf den Kunden umgerechnet werden. Hierfür entstehen keine Kosten für den Händler, außer es handelt sich um Erfolgsprovisionen für das Inkassounternehmen.

Fazit:

Hat ein Onlinehändler ein vernünftiges Mahnwesen eingerichtet, kann er sich die ganzen Umstände mit einem Inkassobüro sparen. Dies kostet nur unnötig Zeit und Geld. Mit einem ordentlichen Mahnwesen räumt man dem Kunden genug Zeit ein, um seine Versäumnisse wieder gut zu machen. Mit einer vernünftigen Mahnung signalisiert man dem Kunden außerdem, dass der er den Toleranzsspielraum ausgenutzt hat. Sollte der Kunde nach den eindringlichen Mahnungen nicht zahlen, kann oder will er dies auch nicht. Danach können immer noch weitere Schritte veranlasst werden.

Wie sehen Sie das Thema bzw. wie gehen Sie gegen „Nicht-Zahler“ vor? Über einen regen Austausch in den Kommentaren würde wir uns freuen. Selbstverständlich helfen wir auch bei der Einbindung eines automatisierten Mahnwesen. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

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